Vor der Videokamera
Wenn man an der Reihe ist, wird erst einmal ein Polaroid gemacht, dann geht es vor die Kamera. Vielleicht blüht man dabei auf, fühlt sich ganz locker. Dann kann man nur gratulieren. Aber für die meisten Models ist diese Situation zunächst ungewohnt: Das Licht blendet einen, man kann weder die Kamera noch den Menschen dahinter erkennen. Man steht ganz alleine da, fühlt sich der Situation ausgeliefert. Plötzlich sind die Hände überflüssig. Wohin damit? Zur Not hängt man sie locker in die Hosentaschen. Ein absolutes No sind vor der Brust verschränkte Arme, das signalisiert Verschlossenheit und Abwehr. Entspannung und tiefe und ruhige Atmung sind hilfreich. Wenn man richtig aufgeregt ist, nicht zu viel Luft holen. Man sollte vor allem darauf achten, dass man tief ausatmet (alter Schauspielertrick gegen Lampenfieber). Durch diese Situation muss man durch. Das erste Mal ist es hart, aber man gewöhnt sich schnell daran. Jemand fragt, wie man heißt, wo man herkommt und vielleicht noch, wer man ist oder was man macht. Auf die Frage nach den eigenen Interessen sollte man sich einige Antworten zurecht legen, denn „ich weiß nicht“, kommt nicht so gut an. Man sollte einfach erzählen, was für Bücher man gerade ließt oder das man oft ins Kino geht. Irgendwas, was für einen angenehm ist und woran man gerne denkt. Keiner interessiert sich wirklich dafür, was man sagt. Es geht bei solchen Fragen nur darum, herauszufinden, ob man in der Studiosituation normal und bei sich selbst bleiben kann und nicht völlig steif und erstarrt dasteht wie ein verschrecktes Kaninchen. Weitere nützliche Tipps zu DSDS Castings und Modeln gibt es unter www.casting-web.de.
ah
Posted: April 19th, 2008 under Stars und Sternchen.
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